Aerial Silks für Anfängerinnen: Kleidung und erste Stunde

Für deine erste Aerial-Silks-Stunde musst du weder bis zur Decke klettern können noch eine komplette Spezialausrüstung kaufen. Du brauchst einen Einsteigerkurs und Kleidung, die Bewegungsfreiheit lässt und die Haut an den Kontaktstellen zum Tuch bedeckt.

Was erwartet dich am Vertikaltuch?

Beim Aerial Silks trainierst du an einem aufgehängten Tuch mit zwei herabhängenden Bahnen. Du lernst Klettertechniken, Wicklungen, Figuren und Übergänge. Im Einsteigerkurs führt dich die Trainerin Schritt für Schritt an die Grundlagen heran. Vieles findet zunächst in Bodennähe statt: Du lernst, wie sich das Tuch verhält und wo Hände und Füße hingehören.

Kraft, Koordination und Sicherheit im Umgang mit dem Tuch wachsen zusammen. Du musst also noch nicht klettern können. Auch eine einfache Bewegung mehrmals zu üben, bringt dich weiter.

Welche Kleidung eignet sich für Aerial Silks?

  • Lange Leggings: Sie sollten die Kniekehlen bedecken und beim Knieheben oder in der Hocke bequem sitzen.
  • Ein körpernahes Oberteil: Bedecke den Rumpf und frage im Studio nach, welche Ärmellänge für den Kurs empfohlen wird.
  • Glatte Details: Vermeide freiliegende Reißverschlüsse, Knöpfe und Verzierungen, die am Tuch hängen bleiben könnten. Lege Schmuck vor der Stunde ab.

Kleidung kann den direkten Hautkontakt mit dem reibenden Tuch verringern. Sie macht aber nicht jede Bewegung angenehm. Wenn das Tuch zwickt oder etwas schmerzt, sag der Trainerin Bescheid. Du musst dich nicht durch den Schmerz hindurchbewegen.

Wenn du Oberteil und Hose getrennt wählen möchtest, vergleiche die Leggings Adriana mit mittelhohem Bund und die hoch geschnittene Leggings Adele. Prüfe mit erhobenen Armen, ob sich Oberteil und Bund noch ausreichend überlappen. Der Ganzanzug Lara verbindet lange Ärmel und lange Beine. Kläre vor dem Kauf, ob dein Outfit zu den Vorgaben des Kurses passt.

So findest du einen passenden Einsteigerkurs

Wähle eine Stunde, die ausdrücklich für Anfängerinnen gedacht ist. Frage nach den Voraussetzungen, der Kleidung und danach, wie Übungen an neue Teilnehmende angepasst werden. Das Studio sollte erklären können, wie es die Ausrüstung kontrolliert, Matten einsetzt und den Unterricht aufbaut.

Achte auch darauf, wie du dich in der Gruppe fühlst. Du solltest um eine weitere Erklärung bitten, eine Pause machen und sagen können, wenn etwas unangenehm ist.

Lass dir Zeit für die Grundlagen

Das Tuch halten, eine Wicklung merken und dabei die Füße koordinieren: Am Anfang ist vieles ungewohnt. Nimm dir pro Stunde eine Sache vor, die du besser verstehen möchtest. Die Kletterhöhe oder längste Kombination einer anderen Teilnehmerin muss nicht dein Maßstab sein.

Besprich Übungen für zu Hause mit deiner Trainerin. Ein Video kann weder einen Aufhängepunkt beurteilen noch deine Wicklung kontrollieren. Prüfung und Installation von Aerial-Ausrüstung gehören in die Hände entsprechend qualifizierter Fachleute.

Das gehört in deine Tasche

Packe dein Outfit, Wasser und alles ein, was das Studio zusätzlich empfiehlt. Sei früh genug da, um Schmuck abzulegen und der Trainerin zu sagen, dass du neu bist. Dann darf die Stunde ganz bei den Grundlagen beginnen.

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